Mensa am Park | Vom Gebrauchen und Verbrauchen jüngster Architektur

39,00

ausgezeichnet mit dem DAM ARCHITECTURAL BOOKS AWARD 2013

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herausgegeben von Moritz Fritz & Florian Kirfel

Mit Beiträgen von Kirsten Angermann, Anita Bach, Frauke Bimberg, Dina Dorothea Dönch, Moritz Fritz, Peter Groß, Anika Gründer, Florian Kirfel, Martin Pietraß, Hubert Schiefelbein, Arne Winkelmann

Mit einem Photoessay von SCHMOTT
sowie Bildern von Claus Bach, Martin Schmidt, Gilbert Weise und Peter Groß

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136 Seiten
Gestaltung: Tobias Dahl
20 x 28 cm
32 farbige & 53 s/w-Abbildungen
Leinengebundener Festeinband mit Prägung im Schutzumschlag

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ISBN 978-3-944425-01-6

 

Die Mensa am Park in Weimar ist eine der letzten individuell geplanten und fast vollständig erhaltenen Mensen der späten Ost-Moderne. Der Bau wurde 1982 in der damaligen DDR von Professoren, Mitarbeitern und Studenten der Hochschule für Architektur und Bauwesen (heute Bauhaus-Universität Weimar) geplant und mithilfe von Arbeitseinsätzen gebaut.

Als der Abriss der Mensa am Park im Januar 2010 diskutiert wurde, um für ein neues Bauhaus-Museum Platz zu machen, war diese gerade 28 Jahre alt. Die Initiative „Mensadebatte“ konnte den Abriss verhindern – seit 2011 steht die Mensa als jüngstes Bauwerk in Thüringen unter Denkmalschutz. Und trotzdem hat sie es nach wie vor schwer, in ihrer Gestaltung akzeptiert zu werden.

Das Buch stellt am Beispiel der Mensa am Park und der Initiative „Mensadebatte“ zu deren Rettung die Frage nach dem Wert unserer gebauten Umwelt. Es zeigt die Bedeutung der Mensa am Park als wichtiges Zeugnis der Architektur- und Kulturgeschichte ihrer Zeit. Die Herausgeber, Gründer der Initiative zum Erhalt des Hauses, plädieren am Beispiel der Mensa für einen pflegenden und erhaltenden Umgang mit der gebauten Umwelt. Denkmalpflege wird so zu einem proaktiven Begriff.

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