Faschismus und Architektur. Max Bächers Auseinandersetzung mit Albert Speer | CCSA Topics 2

15,00

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Frederike Lausch

herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung und dem CCSA

mit einem Vorwort von Oliver Elser und Philip Kurz

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276 Seiten
16 x 23 cm
Gestaltung: Matter of (MO-P-072), Stuttgart
Reihenlayout
191 schwarz-weiße Abbildungen
Broschur
Deutsch/ English

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ISBN 978-3-944425-15-3

 

Der Architekt, Hochschullehrer, Juror und Kritiker Max Bächer traf 1973 auf Albert Speer, den Architekten, NS-Rüstungsminister und verurteilten Kriegsverbrecher. Das bisher unveröffentlichte Protokoll dieser Begegnung ist für Frederike Lausch der Ausgangspunkt, Max Bächers intensive Beschäftigung mit der Architektur im Faschismus zu analysieren. Bächer hielt ab 1971 mehrere Vorträge zur Architektur der NS-Zeit, in denen er auch vor den Gefahren gegenwärtiger faschistischer Tendenzen warnte. Das Gespräch mit Albert Speer mündete in eine scharf formulierte Abrechnung, nachdem dieser 1978 seine Entwürfe ohne Selbstkritik als Bildband veröffentlicht hatte. Als Speers Buch Mitte der 1980er Jahre erneut debattiert wird, fordert Bächer eine ideologiefreie Diskussionskultur ein.

In 1973, Max Bächer, architect, university professor, juror and critic, met Albert Speer, architect, former Nazi Armaments Minister and convicted war criminal. Frederike Lausch has taken the previously unpublished record of that meeting as the starting point to analyse Max Bächer’s intensive study of the relationship between architecture and Fascism. From 1971 onwards, Bächer presented several lectures on the architecture of the National Socialist period, in which he also warned of the dangers of contemporary Fascist tendencies. In 1978, the dialogue with Albert Speer ended with a strongly worded condemnation by Bächer, after Speer had published his designs in an illustrated book completely lacking in self-criticism. When Speer’s book was again debated in the mid-1980s, Bächer called for an ideology-free culture of discourse.

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CCSA Topics ist die Publikationsreihe des Center for Critical Studies in Architecture. Die CCSA Topics sind entsprechend dem Selbstverständnis des CCSA als kritische Beiträge zur Architekturgeschichte und Architekturtheorie angelegt. Sie gehen in der Regel aus kollaborativen Projekten des CCSA hervor, beispielsweise aus Seminaren oder Vortragsreihen. Das CCSA wird getragen von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Goethe Universität in Frankfurt am Main (Kunsthistorisches Institut), der Technischen Universität Darmstadt (Fachbereich Architektur) sowie dem Deutschen Architekturmuseum. Alle Publikationen werden von CCSA-Mitgliedern einem Review unterzogen. Die CCSA Topics werden zugleich als Print- und als Open-Access-Publikationen veröffentlicht.

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