Das 2012 gegründete Brüsseler Architekturbüro BAUKUNST versucht, „Architektur als Medium zu erforschen, mit dem sowohl über das Bauen (BAU) nachgedacht als auch Denkweisen (KUNST) aufgebaut werden können”. Die architektonische Praxis von BAUKUNST zeichnet sich durch ein hohes Maß an Abstraktion aus. Projekte nehmen ihren Anfang als theoretische Vorschläge und bleiben dies auch, unabhängig davon, ob sie realisiert werden oder nicht. Ob gebaut oder ungebaut, sie alle existieren in einer Art platonischem Raum, zu dem die Architekten immer wieder zurückkehren.
Mit hohem Abstraktionsgrad versteht es alle Projekte als theoretische Vorschläge, auf die im Laufe der Zeit immer wieder zurückgegriffen werden kann.
Die Auswahl der in dieser Ausgabe von 2G vorgestellten Arbeiten ist kein Archiv des Büros, sondern vielmehr ein Forschungsatlas, in dem die Montage von Architekturzeichnungen, Baustellenfotografien, Modellen und digitalen Bildern von den latenten Ideen erzählt, die in den Projekten des Büros entstanden sind und erprobt wurden.
Brussels-based architectural firm BAUKUNST, founded in 2012, attempts to “explore architecture as a medium with which both to think about building (BAU) and build ways of thinking (KUNST)”. BAUKUNST’s architectural practice has always maintained a high level of abstraction. Projects begin as theoretical propositions and remain so, regardless of their realisation on site. Built or unbuilt, they all exist within some kind of Platonic space to which the architects keep returning.
The selection of works featured in this issue of 2G is not an archive of its work, but rather a research atlas in which the montage of architectural drawings, site photographs, models and digital images speaks of the latent ideas germinated and tested across its projects.