The Housing Question is a Feminist Question. Housing Commons for the “New Woman” of the German Werkbund (CCSA TOPICS 9 / Reihe „Architekturen des Ordnens“, Bd. 5)

12,00  inkl. MwSt.

Ioanna Piniara

herausgegeben vom/ edited by Center for Critical Studies in Architecture CCSA

112 Seiten / pages
10,5 × 15 cm
10 farbige und schwarz-weiße Abbildungen / 10 color and black and white images
fadengebundener Festeinband / thread-bound hardcover
Broschure / Softcover
Englisch / English
M BOOKS, Weimar
2026, 1. Auflage / 1st edition

ISBN 978-3-944425-49-8

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60 vorrätig

Mit einer Respondenz von | with a response by Sarah Borree.

An der Schnittstelle zwischen Feminismusforschung, Architekturgeschichte und dem Diskurs über die Commons angesiedelt, zielt dieses Buch darauf ab, diesen Diskurs anzureichern als radikale Theorie und Praxis zur Konzeption nicht-hierarchischer Formen des kollektiven Lebens. Ausgehend von der Entstehung einer „neuen Frau“ im Kontext der Ersten Frauenbewegung und der Gründung des Deutschen Werkbunds in der frühen Weimarer Republik, untersucht die Studie zwei Beispiele aus den 1910er Jahren, in denen feministische Kämpfe radikale architektonische Praktiken für die soziale und räumliche Ordnung des Wohnens hervorbrachten, die feministischen Forderungen sowohl administrativ als auch typologisch Rechnung trugen.

Indem die Wohnungsfrage als feministische Frage behandelt wird, bewertet The Housing Question is a Feminist Question die Möglichkeiten, die sich aus einer räumlichen Ordnung ergeben, die den vielfältigen Rollen von Frauen über die der Ehefrau und Kinderbetreuerin hinaus Rechnung trägt. Mit anderen Worten: Sie bewertet das Potenzial räumlicher Ordnungen, neue soziale Ordnungen und Strukturen denkbar zu machen.

Operating at the intersection between feminist studies, architectural history and the commons discourse, this book aims to enrich the latter as a radical theory and practice for conceptualizing non-hierarchical forms of collective living. Studying the emergence of a “new woman” in the context of the First Women’s Movement and the formation of the German Werkbund in the early Weimar Republic, the research investigates two instances in the 1910s, when feminist struggles devised radical architectural practices for the social and spatial ordering of housing that accommodated feminist claims both administratively and typologically.

By addressing the housing question as a feminist question, this reading evaluates the possibilities that emerge from a spatial order that caters for women’s various roles beyond that of wife and child carer. In other words, it evaluates the potential of spatial orders to make new social orders and structures conceivable.

Die Reihe „Architekturen des Ordnens“ (AO) erscheint in englischer Sprache innerhalb der CCSA Topics, der Publikationsreihe des Center for Critical Studies in Architecture, einer Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Kunstgeschichtliches Institut), der Technischen Universität Darmstadt (Fachbereich Architektur) und des Deutschen Architekturmuseums. Die Bände der AO-Reihe werden als Print- und mit zeitlicher Verzögerung als Open Access-Publikation veröffentlicht.

Architekturen des Ordnens ist ein auf vier Jahre (2020-2023) angelegtes interdisziplinäres Forschungsprojekt der Goethe-Universität Frankfurt und Technischen Universität Darmstadt, mit dem Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie und dem Deutschen Architekturmuseum als außeruniversitären Partnern. Der Schwerpunkt besteht aus 26 Mitgliedern und widmet sich der Untersuchung von Architektur als einer Kulturtechnik, welche sich sowohl ästhetisch, materiell, räumlich, diskursiv als auch epistemologisch manifestiert.

Gewicht 0,1 kg
Größe 10,5 × 15 × 0,8 cm
Kategorie:
Updating

Zwischensumme: 28,00 

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