Anselm Graubner: Weiter geht’s nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka 1991/92

28,00  inkl. MwSt.

Herausgegeben von / Edited by Corinna Kuhr-Korolev.

168 Seiten / pages
29,4 × 21 cm
Gestaltung / design: Rosalie Graubner, Berlin
zahlreiche s/w Abbildungen / numerous black/white images
fadengebundener Festeinband mit Leinenbezug / thread-bound linen hardcover
Deutsch / German
Hartknoch Verlag, Weimar
2026, 1. Auflage / 1st edition

ISBN 978-3-912364-00-2

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18 vorrätig

Herausgegeben von / Edited by Corinna Kuhr-Korolev.

Mit Beiträgen von / With contributions by Bernd Hartung, Erich Kasten, Corinna Kuhr-Korolev und einem Interview mit / and an interview with Anselm Graubner.

Mit Fotografien von / With photographs by Anselm Graubner.

Im Spätsommer 1991 führt die Neugier Anselm Graubner nach Kamtschatka ganz im Osten der Sowjetunion. Diese besteht zu diesem Zeitpunkt nur noch auf dem Papier. Die sowjetische Ordnung zerfällt auch am äußersten Rand des Imperiums, in einer Region, die bereits im 18. Jahrhundert unter der Zarenherrschaft kolonisiert wurde.
In einer Übergangszeit voller Ungewissheit heuert der damals 23-jährige Fotograf bei der Regionalzeitung Kamtschatskaja Prawda an – ein an sich unerhörter Vorgang. Seine Sprachkenntnisse sind dürftig, doch sein Blick ist wach. Und so entstehen eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Lebens- und Arbeitsalltag der Menschen auf der Halbinsel am Pazifik. Sie illustrieren die zunehmend kritischer und mutiger werdenden Beiträge im vormaligen Parteiblatt.
Doch der Ausflug in den fernöstlichen Journalismus endet für Anselm Graubner schnell. Nachdem die rote Sowjetfahne zum Jahresende 1991 eingeholt wird, verweist die neue alte Obrigkeit der Russischen Föderation den Journalisten aus dem Westen noch im Januar 1992 des Landes. Erhalten geblieben sind von diesem kurzen Stück Lebensweg – zum Glück für uns – einzigartige Fotografien eines besonderen Augenblicks der jüngsten Zeitgeschichte an einem uns auch heute wieder fernen Ort.

In the late summer of 1991, curiosity leads Anselm Graubner to Kamchatka in the far east of the Soviet Union. At this point, the Soviet Union exists only on paper. The Soviet order is disintegrating even at the outer edges of the empire, in a region that was colonized under Tsarist rule as early as the 18th century.
In a transitional period full of uncertainty, the then 23-year-old photographer signed on with the regional newspaper Kamchatskaya Pravda – an unheard-of occurrence in itself. His language skills are poor, but his eye is keen. And so he produces impressive photographs of the everyday life and work of the people on the peninsula on the Pacific Ocean. They illustrate the increasingly critical and courageous articles in the former party newspaper.
But Anselm Graubner’s foray into Far Eastern journalism comes to a quick end. After the red Soviet flag is taken down at the end of 1991, the new old authorities of the Russian Federation expel the journalist from the West in January 1992. Fortunately for us, what remains of this brief period of his life are unique photographs of a special moment in recent history in a place that is still, or again, distant to us today.

Gewicht 0,97 kg
Größe 29,4 × 21 × 2 cm
Kategorie:
Updating

Zwischensumme: 77,00 

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